Der Notfallordner
Ein Notfallordner hilft Angehörigen und Helfern, sich im Ernstfall schnell zurechtzufinden und wichtige Unterlagen ohne langes Suchen zu finden.
Warum ein Notfallordner wichtig ist
Du kannst unerwartet in eine Lebenssituation geraten, in der Du nicht mehr selbst handeln oder entscheiden kannst. Dann brauchst Du möglicherweise Hilfe. Doch kennen sich Deine Angehörigen oder Helfer in Deinem Haushalt, Deinen Unterlagen und wichtigen Vorgängen – etwa bei Finanzen – wirklich aus?
Dein Helfer oder Deine Helferin braucht Orientierung, um sich kurzfristig zurechtzufinden, wichtige Stellen zu informieren und vorhandene Vollmachten und Vorsorgedokumente schnell zu finden. Genau dafür ist ein Notfallordner gedacht.
Wichtig: Der Notfallordner selbst gibt niemandem eine rechtliche Vertretungsmacht. Soll eine andere Person für Dich rechtsverbindlich handeln dürfen, braucht sie dafür eine entsprechende Vollmacht oder eine andere gesetzliche Vertretungsbefugnis.
Was gehört in einen Notfallordner?
Welche Informationen, Unterlagen und Hinweise Du eintragen oder ablegen solltest, findest Du übersichtlich nach Themen geordnet und mit Inhaltsverzeichnis in der Notfallordner-Stichwortsammlung des Ruheständlers Rechtsportals.
Sensible Zugangsdaten wie PINs oder Passwörter solltest Du nicht offen im Notfallordner aufbewahren. Sinnvoller ist ein Hinweis darauf, wo solche Daten sicher hinterlegt sind und wie eine berechtigte Person im Ernstfall darauf zugreifen kann.